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"Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig." Arthur Schopenhauer


K
ampfkater "Beule"



Ein Urgestein der Streunerhilfe hat seine letzte Reise angetreten.....

Unser Opa Beule hat sich in der letzen Woche auf den Weg gemacht zu all unseren Lieben,
die irgendwann einmal vorausgegangen sind.
In den vergangenen Monaten machte sich sein hohes Alter immer mehr bemerkbar
und ein Altersleiden gesellte sich zum anderen.
Zuletzt machte vor allem sein Zahnfleisch Probleme
und bereitete ihm zum Schluss große Schmerzen.

Auch wenn wir ihm von Herzen ein Lebensende ohne Schmerzen gewünscht haben,
sind wir aber dennoch froh und dankbar,
dass er relativ gesund und munter so ein hohes Alter erreicht hat
und bis zu seinem letzten Augenblick in Gesellschaft
seiner liebsten Artgenossen bei Angie sein konnte.

Mach es gut, lieber Beule....
auch du warst ein ganz besonderer Kater und wirst unvergessen bleiben....

Wir sehen uns wieder....❤️

In Memory

10 Tage lang haben wir auf "Beule" gewartet -
Nun ist er uns endlich in die Falle gegangen!

Seit zwei Jahren wird der arme Bursche von einer älteren Dame gefüttert.
Auch ihre Vormieter versorgten Beule schon seit Jahren. Futter also bekommt
er. So etwas wie ein Zuhause, Vertrauen, Liebe, Sicherheit ... hat er vermutlich
noch nie kennen gelernt. Man sieht es ihm an. Und es tut weh.



Die ältere Dame, rief mich vor einiger Zeit aufgeregt an und bat um Hilfe,
da der Kater nicht nur schlimm aussah - das Fell zerrupft und übersät mit Zecken -
er hatte auch eine riesige Eiterbeule über seinem linken Auge.
Nacht für Nacht wurde die Falle aufgestellt und es ließen sich haufenweise Igelchen
einfangen und das gute Katzenfutter schmecken.
Beule allerdings erschien nicht und wir befürchteten schon das
Schlimmste. In der letzten Nacht endlich ging er uns, durch den heldenhaften Mut
der alten Dame, in die Falle und wurde heute natürlich gleich von unserer Tierärztin
behandelt und kastriert. Beule befindet sich jetzt in einem großen Käfig bei uns, bis
er sich wieder erholt hat. Wenn der Junge wieder auf den Beinen ist, muß ich ihn
leider wieder an seinem Platz aussetzen. Es macht mich furchtbar traurig, ihn wieder
hinaus auf die Straße und seinem Schicksal überlassen zu müssen...

Beule ist eine von diesen armen Socken, die niemals in ihrem Leben ein
"normales" Katzenleben kennenlernen werden. Ohne Hunger, Kälte,
Schmerzen und Krankheiten, die niemand behandelt.
Eines Tages wird er unter irgendeinem Busch, hinter einer Mauer,
in einem Graben unbeachtet sterben.
Bis gestern - so lange, wie er nicht kastriert war, hat er aber sicherlich viele,
genauso arme Katzendamen "beglückt" und für reichlich Nachwuchs gesorgt.
Nachwuchs, der genau wie er ungeliebt, unbeachtet höchstens v e r - achtet, hungrig
und krank sein Leben fristet ...
WARUM???

Wegen des Desinteresses und der Ignoranz, der Gleichgültig- und Lieblosigkeit
der vielen Menschen, die noch immer nicht begriffen haben oder auch nicht
begreifen wollen, dass (ihre) freilaufenden Katzen kastriert werden müssen,
wenn dieses schlimme Elend endlich einmal ein Ende haben soll!

Wie nur kann man an diesem Leid vorbeisehen?

Update 18.05.2011

Kann den armen Burschen nicht einfach wieder auf die Straße setzen.
Die Augen laufen, er ist so zerrupft, überall verschorfte Stellen ... Nein!

Gestern hatte ich ein langes Gespräch mit ihm - wir haben uns darauf geeinigt, dass ... ,
wenn er es hier eine Weile im Käfig aushält und mich nicht jedesmal auseinandernimmt,
sobald ich ihm Futter und Wasser reinstelle, das Klo mache usw. ....
ich mir die allergrößte Mühe geben und ihm ein Zuhause suchen werde.
So ein richtiges, echtes! Wo er in den Garten kann und wenn er müde ist oder friert
oder Hunger hat oder einfach nur mal seinen Menschen sehen möchte,
einfach auch wieder hineingehen kann.
In sein eigenes Körbchen, an der warmen Heizung.

Ohne Angst.


Bisher klappt unsere Absprache sehr gut! Beule ist friedlich und knurrt auch
überhaupt nicht mehr.
Er frißt und geht seit gestern sogar auf seine Toilette! Ganz toll!!!!




 

 


   
Update:
So. 04.01.2015

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